Schlaflose Nächte

Die letzten drei Wochen waren voll von Besuchern, Heimflügen und Meetings, sodass ich keine Zeit hatte, nochmal etwas zu schreiben.

Den Anfang machte Jill, die am Tag der Deutschen Einheit, an dem ich NICHT frei hatte, für ein paar Tage zu Besuch kam. Neben dem Hungarian House of Terror, besuchten wir auch den Zoo und die typischen Sehenswürdigkeiten Budapests. Freitags machten wir dann Bekanntschaft mit diversen Spirituosen und britischen Folkloresängern in einer ICE-Bar. Mehr kann ich zu dem Abend nicht mehr sagen ;-) scheint aber lustig gewesen zu sein. Dementsprechend verkatert ging es samstags bei senkender Hitze zur Fischer Bastei, wo wir uns einen 15-Euro-Nachtisch gegen Kopfschmerzen gönnten. Sonntags waren wir noch in einem der berühmten Bäder, besser gesagt, im berühmtesten Bad überhaupt (Gellert, Gruß an die ErgoDirekt :-) ) und haben relaxed.

In der darauffolgenden Woche war Klassenfahrt angesagt. Die 13er aus der Schule meines Bruders rückten an und da ich sowohl einige Schüler, als auch eine Lehrerin kannte, ließ ich es mir nicht nehmen, ein-zwei Tage abends mal mit der Gruppe auszugehen. Dementsprechend gering war der Schlafanteil und umso passender war es, dass ich in dieser Woche donnerstags dann auf 3fache Geburtstagstour ins ferne Hundsangen flog, wo ich ja bekannter Weise per Definition länger feiere als schlafe und das tat ich dann auch 5 Tage lang. Um das Ganze zu toppen nahm ich montags dann noch meine Mutter und meine Tante mit nach Budapest und freute mich auf 3 Tage Global Meeting mit Kollegen aus Australien, UK, den USA, Niederlanden und der Schweiz, inklusive Abendprogramm – strike! Noch ‘ne Woche ohne Schlaf :-)

Sowohl das Meeting als auch das Abendprogramm waren allerdings wirklich spitze, es ging um die Verbesserung eines Global angewandten Tools und die Erstellung eines Projektplans zur Umsetzung unserer Vorschläge. Abends waren wir richtig traditionell essen und die Kollegen aus Übersee, die vor Beginn ihrer Reise noch panisch Emails mit „Gibt es dort auch ATMs? Gibt es Taxen die mich zum Hotel bringen?“ schrieben, waren am Ende doch ziemlich begeistert von der ungarischen Küche, diversen Getränken, der deutsch-österreichischen Gastfreundschaft von mir und meinem Betreuer und der Stadt als Ganzes. Mit meiner Mutter und meiner Tante schaffte ich es dann auch noch, ab und zu Zeit zu verbringen und das schöne Wetter bei einer Bootstour über die Donau zu genießen.

Als das Wochenende anrückte und alle mir bekannten Menschen Budapest verlassen hatten, hab ich erst mal 30 Stunden geschlafen, scheinbar hatten die schönen zweieinhalb Wochen doch Spuren hinterlassen ;-) Da gestern und heute hier aber Brücken- bzw. Feiertage waren, konnte ich trotz Projektarbeit wenigstens ein bisschen Wochenende nachholen und bin jetzt wieder frisch für meine zwei letzten Wochen hier in Ungarn.

Ich hoffe, euch geht’s gut und ihr erholt euch noch schön vor dem Start in Stuttgart.

Bis demnächst,

Lena

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