Auf den Spuren Sissis – ein Wochenende in Wien

Hallo Leute, hier mal wieder ein kleiner Artikel von mir.

Nachdem wir am letzten Wochenende mal mehr oder weniger die Bars und Kneipen von Budapest ausprobiert haben und ich dementsprechend tagsüber viel Zeit in meinem Bett verbracht habe ( :-) ) ging es dieses Wochenende mit dem Zug nach Wien. Da einer meiner 124538433252437092 Cousins (alle vom Stamm der sagenumwobenen Hufflepuffs, gell Jan) seit einigen Jahren dort lebt und arbeitet war es mal an der Zeit, ihm einen Besuch abzustatten und mir Wien zeigen zu lassen. Nach einer zweistündigen Zugfahrt für 13 Euro kam ich samstags schon ziemlich früh in Österreichs Hauptstadt an wurde auch gleich von meinem Cousin bei beständigem Wetter in Empfang genommen. Wien ist in Bezirke aufgeteilt, was die Stadt sehr übersichtlich macht. Da ich direkt am Schottenring wohnte, der den ersten Bezirk umschließt und Teile des ersten Ringes für sowas wie „Wien on the road“ für Fahrradfahrer und Fußgänger gesperrt war, haben wir gleich die Initiative ergriffen und sind von Uni über Rathaus, Hofburgtheater, Parlament zum Volksgarten, wo gerade Tag des Sports war. Der komplette Park war voll mit Sportständen, überall konnte man Sportarten testen, von Fechten über Klettern zum Sprint, Fußball, Tennis, Tanzen, jedem Geschmack wurde etwas geboten. Außerdem tummelten sich dort einige österreichische Sportlerpersönlichkeiten (ich kannte nur Marcel Koller, Trainer der österreichischen Nationalmannschaft). Weiter ging es durch die Innenstadt zum Stephans-Dom und dann zum Mittagessen an den Naschmarkt, wo ordentlich Obst und Gemüse gehandelt wird. Nach einem kurzen Abstecher zum Kaffeetrinken ging es dann zum ersten Sissi-Schloss, Schönbrunn. Dazu reicht eigentlich ein Wort: wunderschön :-) das Schloss selbst ist super gepflegt, die Gartenanlage trotz Herbstbeginn noch mit bunten Blumen versehen und das Gesamtbild ist super! Ich war beeindruckt. 

Nach einem Sparziergang rund ums Schloss ging es dann mal zur Erholung ins Hotel für mich (Bundesliga mit Bild auf Deutsch ist schon was Tolles!). Den Abend verbrachten wir dann mit einigen Freunden meines Cousins im Bermuda-Dreieck, eine Gegend voller Bars und Clubs, wo es dann auch recht lang und volltrunken wurde und wir irgendwann um 2 Uhr nochmal eine Wurstbude stürmten und uns nochmal ordentlich leckere Käse-Krainer gönnten, was im Folgenden zu meinem lieblings-Österreichwort wurde.

Am nächsten Morgen war das Aufstehen nicht so einfach, aber es standen noch ein paar Touren an. Erster Stopp war der Prater, wo es viele Attraktionen und Fahrgeschäfte gibt, unter anderem ein berühmtes Riesenrad und das höchste Kettenkarussell der Welt mit 110 Metern. Trotz leichtem Kater hab ich mich dann auf das Kettenkarussell getraut und es hat auch echt geholfen mal ein bisschen durchgerüttelt zu werden, außerdem war die Aussicht auch nicht von schlechten Eltern! Danach machten wir uns auf zum Schloss Belvedere, die „Winterresidenz“ von Franzl und Sissi und Maria Theresia und wie sie alle hießen. Farblich ist das Schloss sogar etwas „kälter“ aber es gibt mehr Brunnen als in Schönbrunn. 

Nach einigen Runden rund um Belvedere und den Garten sind wir dann nochmal in die Stadt, denn ich hatte noch keine berühmte Sacha-Torte gegessen. Bei Kaffee und Kuchen mit einigen Freunden kam dann auch nochmal richtig die Sonne raus und wir konnten das schöne Wochenende gut ausklingen lassen.

Jetzt bin ich wieder in Budapest und es steht eine warme Woche mit bis zu 30 Grad bevor. Ich hoffe, es wird demnächst nochmal ein bisschen kälter, weil die bekannten Budapester Bäder und Thermen lohnen sich mit ihren 28 – 30 Grad nun mal erst, wenn es draußen kalt ist ;-)

Außerdem warte ich noch auf den Tag, an dem ich auf meinem Weg zur Arbeit von einem Fahrrad angefahren oder gar überfahren werde, weil die Damen und Herren da nicht allzu sehr auf Straßenverkehrsregeln oder Passanten Rücksicht nehmen. ;-)

Soviel von mir, ich hoffe, euch geht’s gut!

Viele Grüße,

Lena

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