Auf den Spuren von George Clooney, Brad Pitt und James Bond – Lago di Como

Um mal ein bisschen aufzuholen mit den Ereignissen hier, gibt’s heute noch einen Nachtrag zum letzten Wochenende, an dem der erste Ausflug in die Mailänder Umgebung anstand – um genau zu sein zum Lago di Como, nebem dem Lago di Garda und dem Lago di Maggiore einem der drei großen oberitalienischen Seen und Feriendomizil von Hollywoodstars sowie einem der Schauplätze des Kinofilms “Casino Royale”.

Dafür sind wir (Johanna und ich) morgens aufgebrochen, um unser Auto für den Tag abzuholen. Leider war das leichter gesagt als getan, da es ein paar Probleme zwischen der Autovermietung und dem Buchungsportal gab, sodass keine Buchung von uns vorlag. Nach über einer Stunde hin und her zwischen der Autovermietung, der Buchungsagentur (mit Service-Hotline in GB, aber einem fließend dt. sprechenden Mitarbeiter, der dann zur Überraschung auch noch fließend italienisch gesprochen hat), endlosen Warteschleifen und mir, konnten wir dann doch mit etwas Verspätung aufbrechen. Durch den italienischen Verkehr ging es auch ganz gut, bis auf circa 20 Autofahrer, die sich meinen Kofferraum auf der Landtsraße näher angeschaut, wild geblinkt und mich gefühlte 100 mal angehupt haben. Aber nicht nur mir erging das so, also scheint das mehr oder weniger normal zu sein :P

Mittags sind wir dann nach einer 50 minütigen Fahrt in der größten Stadt am See – in Como – angekommen, die Parkplatzsuche dauerte dann auch nochmal einige Minuten, aber dann konnten wir endlich aussteigen und die Umgebung genießen. Ringsherum mehrere hundert Meter hohe Berge, strahlender Sonnenschein, kleine Gassen und wunderschöne Häuser :) Das hatte sich auf jeden Fall schon mal gelohnt. Über einen Markt ging es durch die ALtstadt, vorbei am Dom zum See. Von dort allerdings sind wir erstmal mit einer Bergbahn hoch auf 715m um die Aussicht über den See und die Stadt zu bewundern.

Zurück unten in Como haben wir dann nach einem gemütlichen Picknick im Park am See, noch den Dom besichtigt und uns dann zurück zum Auto gemacht, denn wir wollten noch ein ganzes Stück am Ufer entlangfahren und u.a. Stops in Bellagio und Lecco einlegen. Gesagt, getan: Unterwegs hielten wir immer mal wieder an, wenn es die mehr als engen Straßen und die waghalsigen Motorradraser zuließen, um die Aussicht zu genießen.

Angekommen in Bellagio (für Las-Vegas-Kenner: das berühmte Hotel ist dem Ort nachempfunden und deshalb nach dem Ort benannt ;) ), sind wir wieder durch die zahlreichen engen Gassen spaziert, haben uns über die sündhaft teuren Mode- und Handtaschengeschäft amüsiert und naütrlich dann natürlich auch ein gutes italienisches Eis am See gegessen.

In der Dämmerung sind wir dann zum letzten Ziel aufgebrochen, wieder entlang des Ufers bis nach Lecco, wo wir dann allerdings nicht mehr ganz so lange geblieben sind, um noch rechtzeitig zurück nach Mailand zu kommen. Das war auch gut so, denn wegen irgendeines Festes in der Stadt hat die Polizei den Verkehr geregelt, welche scheinbar großen Spaß daran hatte, die Autos ein wenig zu stauen, sodass wir allein 30 min für wenige Kilometer gebraucht haben. Das nächste Abenteuer mit unserem Auto stand dann bei der Rückgabe an: Die Autovermietung hatte abends schon zu, weshalb uns gesagt wurde, wir sollten das Auto doch einfach bei der Werkstatt nebenan abgeben, die wüssten Bescheid und sind bis 24 Uhr da. Denkste! Niemand wusste Bescheid und wie es so ist, konnte dort niemand auch nur ein Wort Englisch sprechen. Nach einer 10 minütigen Verhandlung mit Händen, Füßen und der Visitenkarte von der Autovermietung, haben sie schließlich verstanden, was wir bei Ihnen wollten

Trotz allem hat sich der Ausflug mehr als gelohnt und die nächsten Ausflüge sind auch schon in Planung: Turin, Verona, Genua und Venedig stehen noch in der engeren Auswahl, alle etwa 1-2 Stunden Zugfahrt entfernt. Doch dieses Wochenende steht erst nochmal hoher Besuch aus Deutschland an ;)

Grüße,
Fabse

P.S.: Hier nochmal eine kleine Karte mit der Route ;)


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