Wir leben auch noch – Ein Lebenszeichen aus Down Under! Teil 1

Nachdem unser letztes Lebenszeichen hier im Blog auch schon etwas länger her ist, hab ich mir gedacht, dass es mal wieder an der Zeit ist, ein wenig über die letzten, sehr ereignisreichen Wochen zu berichten.

Der Anfang vom Mai war noch nicht so viel los, die unzähligen Assignments haben doch mehr Zeit in Anspruch genommen als gedacht, sodass nicht mehr so viel Zeit für anderes blieb. Doch zum Glück waren mehr oder weniger alle Assignments abgegeben, als Johanna für drei Wochen hier zu Besuch angekommen ist. So blieb umso mehr Zeit weitere Seiten Australiens kennenzulernen. Neben einem Trip nach Hobart (Tasmanien) hatten wir uns auch einige Tage freigehalten um Melbourne noch einmal näher zu besichtigen und später ein paar Tage mit dem Auto zum zweiten Mal die Great Ocean Road entlangzufahren, da es hier immer noch so viel gibt, was wir mit unserer ersten und auch jetzt mit der zweiten Tour nicht geschafft haben anzuschauen.

Nach einem ersten entspannteren Wochenende zum Erholen, ging es dann am Mittwoch (16.05.) früh morgens vor dem Aufstehen mit der ersten Metro um 5.20 zum Flughafen, da schon um kurz nach 7 unser Flug von Melbourne nach Hobart gehen sollte. Dort sind wir pünktlich auf einem größeren Dorfflughafen (Hobart ist immerhin die Haupstadt Tasmaniens) angekommen und erstmal zu unserem Hostel gefahren, welches direkt im Zentrum lag. Von hier aus starteten wir dann eine erste kleinere (von unseren von Mal zu Mal länger werdenden) Walking Tours – vorbei am Hafen und vielen, für australische Verhältnisse alten, Gebäuden im Stadtviertel Battery Point, von wo aus früher die Hafeneinfahrt militärisch geschützt wurde (Hobart ist die zweitälteste Stadt Australiens und die Insel wurde bspw. vor Melbourne “entdeckt”). Abends gab es dann eine Megaportion Fish’n’Chips mit Muscheln, Scampi u.v.m., die wir nicht einmal zu zweit geschafft haben ^^ Danach sind wir dann nur noch tot ins Bett gefallen (es war noch nicht einmal 10, aber wie gesagt, wir sind früh aufgestanden :P ).

Für den zweiten Tag hatten wir einen Ausflug zum 1200m hohen Mt. Wellington etwa eine halbe Stunde Autofahrt von Hobart entfernt geplant. Mit einem Kleinbus und einem Einheimischen, der einieg Geschichten zum besten gegeben hat, verging die Fahrt ruckzuck. Oben angekommen, war die Sicht leider nicht mehr so gut, wie auf dem Weg, da die Wolken sehr tief hingen und immer nur vereinzelt, dann aber wunderschöne Blicke auf Hobart zuließen. Das eigentliche Highlicht hier oben, war jedoch unser erster australischer Schnee, ja auch so etwas gibt es hier…. Zurück unten angekommen haben wir dann unsere zweite Walkign Tour gemacht, die uns durch die zahlreichen Parks, den Botanischen Garten und zu guter letzt über auf die Tasman Bridge geführt hat, von wo aus man in der Dämmerung einen schönen Blick auf den Hafen hatte. Da unsere Füße mittlerweile aber so weh taten vom vielen Laufen, mussten wir den Rückweg etwas langsamer angehen und doch einige Pause einlegen :P Highlight am Abend war dann der Ofen im Hostel (wir haben nämlich in unserer Wohnung in Melbourne keinen, sodass wir die folgenden Abende diesen immer genutzt haben, um das Verlangen nach Aufläufen und Co zu stillen).

Tag drei und vier wurden wieder dazu genutzt weitere Ecken von Hobart kennenzulernen, u.a. mit einer Ghost Tour das Viertel Battery Point und einige „spukende“ Häuser zu besichtigen oder am Samstagmorgen mit einem Spaziergang über einen der bekanntesten Märkte Australiens , den Salamanca Market.

Nach vier Tagen Tasmanien ging es dann etwas erschöpft zurück nach Melbourne, wo wir dann die folgenden zwei, drei Tage es etwas ruhier angegangen sind, bevor wir dann einige Spaziergänge durch Melbourne unternommen haben. Dazu dann aber mehr in Teil 2, jetzt geht’s erstmal weiter ans Lernen für die in der nächsten Woche anstehenden Klausuren…..

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