The End’s not near, it’s here!

Aus, aus, aus, das Spiel ist aus… ja… alles hat ein Ende, leider! Die viereinhalb Monate in California vergingen viel zu schnell und nun sitze ich wieder im gott-sei-dank sommerlichen Westerwald und lasse die letzten Wochen noch ein mal Revue passieren.

Nach Vegas ging es dann doch noch mal ziemlich schnell, schließlich standen noch zig Assignments, Labs und die Finals an und wir hatten dann doch gegen Ende einiges zu tun. Außerdem standen natürlich viele Abschiedsfeiern, Abschiedspoolparties, Abschiedsbiertowertrinken, Abschiedsbbqs, Abschiedsshoppingtouren und so weiter und so fort auf dem Plan.

Am Wochenende nach Vegas sind wir zur Abwechslung noch mal in die Wüste gefahren und zu einer netten Oase gewandert. Es waren ca. 38 Grad aber die Wanderung hat sich gelohnt. Den Tag drauf wurden wir von unserem Marketing Dozenten zum BBQ in sein Wochenendhaus in den Kalifornischen Bergen eingeladen, es war über 2000 meter und die Gegend sah exakt so aus, wie ich mir Kanada vorstelle, sehr sehr anders aber auch wieder wunderschön! Nach einigen Burgern, Hot Dogs und Bieren sind wir ein wenig durch das Örtchen gewandert und haben rund um das Haus des Dozenten (von dem sich ca. 99% der deutschen Dozenten mal mindestens ne Scheibe in Sachen Lehrmethoden abschneiden könnten, weil SEHR GUT!) gechillt.

Die Klausuren verliefen allesamt recht ordentlich ab, mal sehen was die Ergebnisse so bringen.

Dann wurde noch Cinco de Mayo bei meinen Gasteltern gefeiert. Es gab literweise Margarithas, die komischer Weise auch alle leer wurden, was meinen Gastvater sehr begeistert hat ;-)

Ebenso war ich noch zum BBQ und Poolparty im Haus einer Freundin in den Bergen eingeladen, was auch sehr lustig war!

Nach der letzten Klausur ging es dann ans Biertower vernichten, ein letztes Mal nachts in den Jaccuzi und dann bin ich donnerstags auch gleich zur letzten Reise nach Phoenix aufgebrochen.

In Phoenix habe ich mich mit zwei meiner Mädels aus Deutschland getroffen. Theresa ist dort in der Gegend seit 9 Monaten und Anna kam von Deutschland aus zu Besuch. Es waren so ca. 41 Grad (was soll der Geiz) und wir haben den ersten Tag dann auch wirklich nur am Pool das all-inclusive genutzt und sind abends totmüde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag sind wir nach Tucson gefahren, wo es 42 Grad war und wir die Graduation von Theresas Gastschwester besucht haben und nachher in einer old Western town viel viel FLEISCH essen waren ;)

Am nächsten Tag sind wir drei dann während des Championsleague-Finales durch die Wüste zurück nach Kalifornien gefahren. Ich saß mit Liveticker auf dem Rücksitz und bin jedes Mal ausgerastet, wenn ich keinen Empfang mehr hatte. Zum Elfmeter-Krimi haben wir dann aber dankenswerter Weise grade Rast gemacht, wo es einen Fernseher gab… leider ist die Geschichte ja nicht ganz so freudig geendet, aber was solls… passiert.

In San Marcos hat mein Gastvater dann für uns drei ein weiteres BBQ vom allerfeinsten aufgefahren und wir haben uns noch die Uni angeschaut und sind dann früh ins Bett gefallen. Am nächsten Tag haben wir dann eine Strandtour Richtung San Diego gemacht und die zwei anderen haben sich auch schon den ersten kräftigen Sonnenbrand eingefangen. Dann waren wir noch in La Jolla und in San Diego Old Town und haben meinen letzten Tag in Kalifornien mit einem starken Sonnenuntergang beendet.

Am nächsten Morgen bin ich dann bereits um halb 6 zum Flughafen aufgebrochen… mein Gepäck hatte sich von 17 kg auf der Hinreise auf 35 kg + 8 kg Handgepäck voller Klamotten erhöht, glücklicher Weise ohne einen cent draufzahlen zu müssen ;-) Erster Stop war noch einmal New York City, wo ich noch mal zwei Tage verbrachte. Im Hostel eingecheckt betrat ich mein Zimmer und durfte freudiger Weise feststellen, dass meine Zimmernachbarin praktisch drei Orte von Hundsangen entfernt wohnt, ich sie aber noch nie vorher gesehen habe… Dank dieses netten Schicksals musste ich dann auch nicht alleine durch NYC laufen sondern hatte für die zwei Tage jemanden.  Den ersten Abend waren wir im Mariott am Times Square, in dessen 48. Stock ein Lokal ist, was sich 360 Grad dreht und man nen tollen Ausblick über die ganze Stadt hat. Leider hat ein Coctail bereits 20$ gekostet und als die Rechnung kam durften wir feststellen, dass es für den Platz am Fenster noch mal eine 10$ Gebühr pro Kopf gab… dementsprechend haben wir doch glatt mal 30$ für nen Coctail gezahlt, naja, der Ausblick war schon nicht zu unterschätzen ;)

Am nächsten Morgen haben wir dann noch mal die Wall-Street, World Trade Center, Grand Central Station und Public Library besucht und sind über die 5th Avenue geschlendert (ich konnte aber nichts mehr kaufen, Platzmangel in den Koffern usw) bevor ich dann gegen Abend die Heimreise angetreten bin. Nach 7 Stunden neben einer dauerhaft schwätzenden Frau aus dem Ruhrpott bin ich dann gut in Frankfurt gelandet und wurde auch gleich zu Hause von Familie und Freunde auf gutes deutsches Bier, Mettbrötchen und und und begrüßt. Um das Jetlag zu umgehen bin ich dann auch grad mal 32 Stunden wach geblieben (im Flugzeug schlafen war ja dank netter Frau nicht drin) und habe mich daher auch schon wieder gut eingelebt, obwohl hier alles doch sehr sehr klein ist! Einspurige Straßen, nur noch ein-Liter-Flaschen, Chips nur noch in Packungen die man ja in einem Rutsch schafft usw…

Glücklicher Weise ist in Deutschland das Wetter grad sehr gut und daher nutze ich die freien Tage um noch mal die Schwimmbäder meiner Heimat zu besuchen und den beige-Ton meiner Haut zu festigen, viele Freunde zu treffen und genug Energie für die lange Praxisphase zu sammeln!

Ich wünsch euch allen noch ne gute Zeit!

Bis bald, Lena

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