Zwei Tagesausflüge und der Ernst des Lebens

Auch wenn bei uns im Moment nicht so viel los ist, habe ich gedacht es ist mal wieder Zeit für ein kurzes Lebenszeichen, bevor wieder Vermisstenanzeigen an uns gesendet werden ;)

Zur Zeit steht bei uns einigs für die Uni an, da nun auch die großen Major Assingments bald abgegeben werden müssen und zudem auch noch immer wieder aufgeschobene Mid-Semester Tests geschrieben werden mussten. Da das nicht so wirklich spannend ist zu berichten, gibts noch einen Nachtrag zu zwei Tagestripps aus den Osterferien nachdem wir von der Great Ocean Road zurückgekommen waren.

Der erste führte uns auf die Mornington Peninsula. Hier gab es verschiedene kleine Örtchen und Strände zu sehen und auch mal wieder schön kurvenreiche Straßen – bergaug, bergabe, die man doch noch (laut Schild) mit 15 km/h befahren durfte, eine glatte Lüge, es ging tatsächlich nicht so schnell. Am Ende der Halbinsel, die die Bucht vor Melbourne umgibt, gab es dann mal wieder einen der zahlreichen Nationalparks, dieser jedoch war nicht nur eine reines Naturerlebnis, sondern hier gab es auch alte Militäreinrichtungen und eine Quarantänestation zu besichtigen. Unabhängig von einandender haben wir festgestellt, dass diese Station genau wie diese aus dem Film “Shutter Island” aussah. Keine Menschenseele hatte sich hierher verlaufen, das Wetter war nicht wirklich gut, sondern regnerisch und windig, also auch die Umgebung passte dazu ^^ Es gab hier auch eine kleine Ausstellung über die Station und die ankommenden Einwanderer.

Das absolute Highlight des Ausfluges lag aber noch vor uns: Auf der Hinfahrt hatten wir ihn schon gesichtet und uns für den Heimweg aufgehoben: ein Aldi! Einen so lustigen Einkauf habe ich selten erlebt, wir haben uns wie kleine Kinder über die günstigen Preise und die “besonderen” Artikel gefreut und aus einen paar Kleinigkeiten, wurde schnell ein ganzer Einkaufswagen….

Der zweite Ausflug am nächsten Morgen startete bei nicht wirklich besserem Wetter, es war wieder etwas regnerisch. Aber trotzdem haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, diesmal in Richtung Ballarat, der zweitgrößten Stadt Victorias (mit sage und schreibe 70.000 Einwohnern, im Vergleich dazu: Melbourne, die größe Stadt im Bundesstaat, hat 5.000.000). Dafür gab es einiges rund um den Gold Rush zu sehen, der hier um die Stadt begann. Neben der alten Olympia-Ruderstrecke aus den 50er Jahren, sind wir dann auch noch auf einen kleinen Berg gekraxelt, aber im Vergleich zu den Ausichtspunkten der letzten Tage war dieser nicht so besonders.

Ansonsten stand nichts besonderes an, wir genießen trotz aller Aufgaben, das Unileben: Dienstag ist unser Hauptwehtag, da ist rund um den Campus immer viel los, Donnerstag wird mit oft mehr als 10 Leuten Abendessen gekocht und gegessen und am Wochenende steht mal dies und mal das auf dem Programm ;) Jetzt gehts aber wieder ran an die letzten Arbeiten, viele Grüße an euch im (frecherweise wärmeren) Deutschland!

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