Daily Business in Australia – Croco Burger, Surfen und viel zu viel Uni

Wieder etwas später als geplant, kommt nun auch mal wieder ein Bericht aus Down Under. Unser vollgepackter Stundenplan macht es uns leider nicht ganz so ein bisschen Zeit zu finden:

  • MONTAGS
    13.30-14.30 (geht grad so)
    15.30-20.30 (ein bisschen viel am Stück und viel zu spät)
  • DIENSTAGS
    12.30-14.30 (viel zu früh)
    15.30-18.30 (grad so ok)
  • DONNERSTAGS
    13.30-15.30 (recht praktisch, dass diese Vorlesung als Aufzeichnung im Internet vorhanden ist ;) )

Um jetzt gleich aufkeimenden Gerüchten von „Urlaubssemester“, „duale Studenten = Urlauber“ oder ähnlichem entgegenzuwirken: Es wird von uns in jedem der 4 Fächer eine Wochenarbeitszeit von 12,5h erwartet, macht also 50 Stunden/Woche, die wir natürlich vorbildlich am Schreibtisch bzw. im Vorlesungssaal verbringen und zum Studieren nutzen. Also wie ihr seht, ganz schön stressig hier und es bleibt so gut wie keine Zeit um Melbourne und Umgebung zu erkunden…. ;)

Kurz ein paar Sätze zu den Vorlesungen: Die Veranstaltungen in Marketing, Webprogramming und Datenbanken sind wirklich gut, auch wenn es etwas ganz anderes ist mit 400 Leuten anstatt 20 in einer Vorlesung zu sitzen. Die zusätzlichen Tutorien sind besonders in den technischen Fächern sehr hilfreich: Jeder kann die Aufgaben in seinem eigenen Tempo durcharbeiten und ein Tutor steht einem (falls er sich daran erinnert, dass er ein Tutorium leiten soll) für Rückfragen und zur technischen Unterstützung zur Verfügung. Das einzige Fach, was nicht so der Knaller ist, ist Project Management. Die Vorlesung ist das reinste blabla, was wir alles schon zig-mal gehört haben…

Wenn wir dann mal nicht mit der Uni beschäftigt sind, findet sich hier auch immer was zu tun. Letzten Mittwoch waren wir auf dem Victoria Night Market. Tagsüber ist dort ein riesiger Markt, abends waren dort Essstände mit Spezialitäten aus allen möglichen Ländern aufgebaut. Am meisten hat Isa und mich der Stand mit dem australischen Essen angezogen, da wir dort unbedingt den Croco Burger probieren wollten. Das hat sich auch wirklich gelohnt: Der Burger war riesig groß und das Fleisch sehr, sehr lecker, leider gab es das sonst aber noch nirgendwo zu kaufen. An die “typisch” deutschen, in Schokolade oder Zucklerstreusel getauchten Laugenbretzeln (klingt eklig, sah auch so aus) haben wir uns aber nicht getraut :D

Nachdem das Wetter die ganze Woche schon schlechter und schlechter geworden ist, verließ uns dann am Samstagmorgen jegliche Hoffnung auf einen Futzel Sonne während unseres Surftrips. Trotzdem machten wir uns dann bei nur noch 15 Grad und mehr oder weniger Dauer-Nieselregen auf richtig Torquay (einem der besten Surfstrände der Welt, außerhalb der Bucht von Melbourne gelegen). Nach einer etwa 90-minütigen Fahrt sind wir dann endlich dort gewesen und haben uns gleich auf die Ausrüstung gestürzt. Heiße Fotos in unseren tot-schicken Neoprenanzügen und mit unseren Brettern könnt ihr unten bestauen (Wünschen nach Autogrammen können wir derzeit leider nicht nachkommen, wir werden diese erst in Deutschland entgegennehmen können ;) )

Nach einer kurzen Einweisung am Strand ging‘s dann auch schon in die teilweise 1,5-2m hohen Wellen. Bis wir dann die ersten Wellen gestanden haben, verging dann schon einige Zeit, inklusive unzähliger Kostproben das unheimlich „leckeren“ Salzwassers :P Letztendlich hat es aber allen sehr viel Spaß gemacht (auch wenn besonders Johnny danach wie verprügelt aussah mit ihren unzähligen blauen Flecken). Ein Foto von der Rückfahrt beweist wohl den Einsatz den ganzen Tag über.

Nachdem ich jetzt schon wieder viel zu viel Zeit mit Nicht-Uni-Zeug zu tun hatte, widme ich mich mal schnell wieder dem Studieren :P :P

Viele Grüße aus Melbourne,
Fabse und Co. KG

 

 

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