Von Whale-Watching ohne Wale, atemberaubenden Naturparks und spektakulären Hollywoodtrips – Californiens unendliches Spektrum an Vielfältigkeit

Hallihallo!

Ich habe mal wieder Zeit für einen kurzen Artikel und möchte über die letzten Wochen berichten:

Am 17.2. waren wir unterwegs zum Whale-watching auf dem Pazifik. Wir sind schon morgens sehr früh gestartet und hatten große Erwartungen, viele Wale zu sehen. Leider sahen wir dann auf hoher und rauer See eher weniger (lediglich viele Delfine, die waren aber echt toll!), sei es aufgrund von nicht auftauchender Wale oder einem einkehrenden Tiefschlaf aufgrund leichter Seekrankheit bei allen Teilnehmern, man munkelt. :-) Auf jeden Fall waren wir auch nach Verlassen den Bootes nicht sofort wieder in der Lage unser Auto Richtung San Diego und Coronado zu nutzen und mussten erst mal wieder klar im Kopf werden.

Einen Tag später machten wir uns dann früh auf den Weg in die Wüste, der Joshua-Tree-NationalPark war das Ziel unserer Tour und wir wanderten ca. 4 Stunden durch die Wüste in die Berge zu unserem Ziel, einer ehemaligen Goldmiene und dem „Castle“ des dortigen Mienenarbeiters. Die Gegend dort war atemberaubend und es ist faszinierend, wie grüne Flächen und der Pazifik und die Wüste so nah beieinander liegen können. Pünktlich zum Sonnenuntergang haben wir dann wieder die Wüste verlassen und haben auf der Heimfahrt den Tag ausklingen lassen.

 

Der Sonntag gehörte dann dem allseits bekannten Outlet-Shopping (Koffer 2 wird demnächst dann auch voll sein!), da dienstags President’s day war und man hier nach dem Prinzip lebt: „Gebt dem Kind nur einen Namen!“ und schwups – gibt’s wieder Rabatte, Rabatte, Rabatte – hammerhart!

Am darauffolgenden Wochenende war ich mit 3 anderen Kommilitonen für zwei Tage in LA, die Oskars standen an und wir wollten die Atmosphäre dort mitnehmen. Wir haben in einem netten Hostel (mit Flatscreens, man gönnt sich ja sonst nichts) übernachtet. Samstags sind wir hoch ans Hollywood-Sign gewandert und haben abends einen Club-Crawl gemacht, sprich 5 Clubs in einer Nacht. Das war ziemlich hektisch aber auch sehr witzig und wir hatten sogar die Möglichkeit, ein kurzen Blick hinter die Vorhänge der Academy Awards zu erhaschen (ich bin mir immer noch nicht so sicher, ob es legal war, denn außer uns, waren keine anderen Leute dort) Außerdem haben wir in einem Club Bekanntschaft mit der örtlichen Feuerwehr machen dürfen – der Grund ist bis heute noch nicht geklärt.

 

Sonntags war dann der große Tag gekommen. Leider war ganz Los Angeles von allen Polizisten der Stadt umzingelt und das Kodak-Ceatre komplett abgesperrt (und jeweils 2 Häuserblöcke in alle 4 Himmelsrichtungen drumherum gleich mit)

Daher haben wir uns entschieden, den Tag an diversen Stränden in Malibu und Venice zu verbringen und es abends nochmal am Hollywood-Bulevard zu versuchen. Gesagt getan, es war eine sehr gute Entscheidung! Malibu ist wunderschön und Venice einfach abgefahren!

 

Von den Oskars haben wir dann abends außer Paparazis, TV-Sendern und Polizisten auf Pferden, Rädern, Sprengstoffwagen usw. nichts mitbekommen, allerdings hat George Clooney ja eh nicht gewonnen, also hab ich auch nichts verpasst :-P

 

 

Dieses Wochenende war dann zur Abwechslung mal wieder Outletshopping angesagt, ich spezialisiere mich da im Moment schon von Woche zu Woche: dieses Mal waren Sportsachen an der Reihe und wieder wurde ich in Massen fündig :) Wir waren im Outlet direkt an der Grenze zu Mexiko und mit direkt meine ich auch direkt, denn hinter den Outlethäuschen waren schon die Betonplatten des Tortilla Curtains. Auch die Autobahnabfahrt wurde sehr nett beziffert (siehe Foto) – sehr faszinierend, um über die Grenze zu wollen, müssen wir aber unser Visum noch abstempeln lassen, das hatten wir nicht vorbereitet, Tijuana soll eh ein wenig gefährlich sein, von daher war es von der amerikanischen Seite doch entspannter.

Samstag waren wir dann mit einigen Deutschen und vielen vielen Amerikanern zum Beer-Tasting in 4 verschiedenen Brauereien. Das Bier schmeckt so naja… eher gaaaar nicht, allerdings schaffen es unsere amerikanischen Freunde nach 4 Gläsern schon völlig betrunken und unzurechnungsfähig zu sein, sodass der Tag (es ging um 14:30 los) bereits gegen 23:00 Uhr enden MUSSTE. In der letzten Brauerei hab ich dann Gott-sei-Dank Paulaner-Bier bekommen, aber geschmeckt wie ein normales deutsches hat es immer noch nicht. ;-)

Am Sonntag wurden dann zum ersten Mal die 30 Grad geknackt, das lässt auf mehr hoffen :-)

Nächste Woche sind dann schon unsere Midterms und dann ist auch fast schon die Hälfte rum – die Zeit rast so unglaublich, das ist gemein ;-)

 

Ich hoffe, euch allen geht’s gut!

Viele Grüße,

Lena

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Eine Antwort auf Von Whale-Watching ohne Wale, atemberaubenden Naturparks und spektakulären Hollywoodtrips – Californiens unendliches Spektrum an Vielfältigkeit

  1. fabse sagt:

    Hallöchen,
    das hört sich ja sehr cool an bei euch! Hat der Simi auf dem Boot gekotzt oder konnte er sich noch beherrschen? :P Schöne Bilder habt ihr gemacht, vllt vertreiben die auch meine Albträume, die ich habe, seitdem ich das Bild vom nackten Simon in der Wüste gesehen hab :D
    Wahnsinn, dass ihr schon so gut wie die Hälfte rumhabt, aber bei uns sind die ersten drei Wochen hier auch so schnell rumgegangen, das glaubt man gar nicht… Demnächst gibts auch wieder ein Update von uns, bis dahin viele Grüße in die Staaten aus Down Under ;)

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