Wie man eine Kokosnuss ohne Werkzeug öffnet und die letzten Stunden in Singapur

Nachdem nun wieder ein paar Tage vergangen sind, gibt’s hier nochmal ein paar Updates über die letzten Stunden in Singapur, ein Artikel über die vergangenen Tage in Melbourne wird dann demnächst folgen.

Bevor wir uns auf den noch einmal etwas mehr als 7 Stunden dauernden Flug gemacht haben, haben wir es uns in Singapur gut gehen lassen: Bei über 30 Grad und warmen 27 Grad Wassertemperatur haben wir den Strand und das Meer auf der kleinen Insel Santosa direkt vor dem Festland genossen. Unter Palmen und auf weißem Sand konnten wir also ordentlich Kraft für den letzten Teil der Reise tanken. Für den Abend haben wir dann im Supermarkt eingekauft: Neben exotischen Früchten (Bild siehe unten) haben wir uns frischestes Sushi zu niedrigstem Preis (ebenfalls siehe unten) gekauft. An die weiteren, zum Großteil sehr interessanten Lebensmittel haben wir uns eher nicht rangetraut: Hühnerfüße inkl. Krallen, ein blaues Huhn, sowie diverses Meeresgetier und “durians” waren uns dann doch zu ungewohnt.(Durians sind grüne Früchte, die so sehr stinken, dass man sie in der Metro nicht transportieren darf. Can hat hier auch gleich die Gelegenheit genutzt, um sich selbst davon zu überzeugen und hatte dann den “Duft” noch mehr als eine halbe Stunde in der Nase :P ) Mein Highlight des Abends war dann unsere gekaufte Trink-Kokosnuss mit einem stinknormalen Messer (kein Küchenmesser, sondern ein stumpfes Messer vom Essbesteck des Hostels, alles andere wäre unsportlich gewesen ;) ) zu öffnen, Anleitung mit Tipps zum Nachmachen folgen unten ;)

Zwischendurch haben wir dann auch dem Singapore Zoo einen Besuch abgestattet, der für singapurisches Verhältnisse recht teure Eintritt hat sich hier komplett gelohnt, neben freilaufenden Affen und einem Überbleibsel des ursprünglichen Regenwaldes, gabs hier auch weiße Tiger zu bestaunen. Bilder dazu siehe auf Facebook oder unten ;)

Am nächsten Morgen ging das große Packen dann los, auf kleinsten Raum wurden alle 5 Koffer ausgeräumt und versucht alles wieder gut zu verstauen. Dies ging trotz des geringen Platzes ganz gut und so hatten wir genügend Zeit vor dem Flug, die fürs Shoppen (zur besonderen Freude der Mädels) genutzt werden konnte ;) Zurück im Hostel musste noch ein wenig umgepackt werden bis dann alles in die Koffer gepasst hat und wir schließlich zum Flughafen gefahren sind. Insgaesamt hat uns Singapur noch vieeeeel besser gefallen als erwartet, die Stadt ist einfach toll und das Essen sehr lecker (allerdings haben wir einstimmig beschlossen, die nächsten Tage auf asiatisches Essen zu verzichten, zwei-drei mal Reis, Chinanudeln oder ähnliches am Tag ist dann doch etwas viel des Guten, erst recht, nachdem wir dies im Flugzeug zu guter Letzt auch wieder bekommen haben :P )

Der Flug verging diesmal (zumindest) für mich recht schnell, ich habe doch sage und schreibe 3h schlafen können die Nacht, ein echter Erfolg, der mir Hoffnung für alle weiteren Reisen macht :P Auch eine halbe Stunde auf dem Rollfeld des Flughafen von Melbourne Tullamrine (der Pilot hat einen Parkplatz gesucht), konnte uns die Laune nicht verderben, da wir nun endlich am Ziel unserer Reise angekommen waren. Amüsant war dann auch die Einreise nach Australien: Nach 45min Wartezeit wurden alle Passagiere aus unserem Flug zum Immigration-Schalter für Diplomaten geführt, da es irgendwelche, mysteriösen Probleme mit den eVisas gab. Bei uns ging aber alles glatt und wir konnten glücklicherweise alle Koffer wohl behalten in Empfang nehmen, unser Horrorszenario eines verlorenen Koffers blieb also aus. Nach zwei weiteren Stationen (Befragung ob wir Erde unter den Schuhen einführen und Aufstellen in einer Reihe, damit ein Spürhund unsere Koffer auf mitgebrachte Lebensmittel beschnüffeln konnte) standen wir dann endlich auf australischem Boden. Alles weitere über nun auch schon einige Tage hier in Melbourne folgt dann in Kürze.

Liebe Grüße,
Fabse und seine Crew

P.S.:

Hier die Anleitung zum Öffnen der Kokosnuss:

WICHTIG: unbedingt kein Werkezug, Taschenmesser dabei haben, das macht ja sonst keinen Spaß ;)

1. “Geschälte” Kokosnuss im Supermarkt einkaufen (“Geschält” => grüne Schale ist zwar entfernt, dennoch wird die Kokosnuss, wie wir sie kennen, noch von einer dicken weißen Schale umgeben.)
2. Mit dem stumpfesten Messer, das zu finden ist, versuchen die Schale abzukratzen. Kann etwas dauern, unbedingt auf die Finger aufpassen, man rutscht doch sehr leicht ab, bei mir sind zum Glück alle Finger drangeblieben ;)
3. Sich wertvolle Tipps von um einen sitzenden Kommiltonen anhören, die wie wild im iPhone nach Wegen suchen die Nuss zu öffnen.
4. Die drei “Löcher” (das sind Stellen, an denen sich keine Holzschale, sondern nur das Kokosfleisch befindet) suchen und in eins dieser mit dem Messer reinbohren bis es “Plopp” macht.
5. Die Kokosnuss rumreichen, daraus trinken und sich wie Robinson Crusoe fühlen ;)

P.P.S.: Werter FRITZLE, Sie können doch nicht einfach meine Rohfassung vor der Veröffentlichung lesen!!! Ich muss doch sehr bitten! Trotzdem beste Grüße in den hohen Norden, aus dem fernen Süden :P

Und ein letzter Hinweis: Ja, ich weiß, das unten nicht passende Bilder von anderen Artikel dazwischengerutscht sind, ich hab mich verklickt und noch keine Möglichkeit gefunden, das rückgängig zu machen…..

 

 

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3 Antworten auf Wie man eine Kokosnuss ohne Werkzeug öffnet und die letzten Stunden in Singapur

  1. Lena sagt:

    Frage: 5 Koffer fuer 4 Personen? WAS ist da los? Johnny, Isa, Packprobleme gehabt? ;)
    Das mit der Kokusnuss klingt super, probier ich auch mal aus!
    Viel Spass weiterhin!

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